Was ist Depression, bzw. welche Symptome zeigen sich? Depressionen sind eher Randgruppen vorbehalten, meint man! Der Name leitet sich aus dem lateinischen ab von „Niederdrücken“ und beschreibt damit. Das Kernproblem: mangelnder Antrieb, psychische Niedergeschlagenheit, blockiertes „Vorwärtsgehen“.
Verminderter Gefühlsausdruck, Ängstlichkeit, Hoffnungslosigkeit. Körperliche Symptome werden als Appetitlosigkeit oder Kummer-Essen, Körperschmerzen und hohe Infektanfälligkeit angegeben.
Man unterscheidet verschiedene Formen in Verlauf und/oder Ursache:
- Endogene Depression (interne Auslösung, erblich, genetisch bedingt)
- Exogene Depression (äußerliche Faktoren wie Verlust, Tod, Trauma)
- Depressive Episode, Störung (in kurzzeitigen, z.B. jahresabhängigen Intervallen) Rezidivierende Depression (immer wiederkehrend)
Die Aufklärung über Ursache und Verlauf kann schon einen stabilisierenden Einfluss nehmen, insbesondere bei einer erblichen/genetischen Vorbelastung. Hierbei sind vor allem Menschen gemeint, in deren Familie Depression bekannt war oder/und in der es schwere Schicksale und Verluste gab.
Jahrzehntelange Kritik, Aggression oder Schuld, vorwiegend gegen sich selbst gerichtet ist eine der möglichen Ursachen. In dieser Art Auto-Aggression akzeptiert man sich lieber selbst nicht, als dass man womöglich nicht von Anderen akzeptiert wird. (Angst vor Verlust der Zugehörigkeit).
Die Symptome werden nur ungern wahrgenommen, der depressive Mensch kämpft zunächst nochmals zusätzlich mit der Kompensation, sprich Verbergen des eigenen vermeintlich inakzeptablen Zustandes (innerer Konflikt) – bis zur Kapitulation, in der dann Hilfe angenommen werden kann. Eine Depression ist auch ein unbewusster Mechanismus als vermeintlicher Selbstschutz, den man bewusst machen und sinnvoll verändern kann.
In der modernen Psychologie werden die Menschen heute dahin gefördert, sich besser kennen und verstehen zu lernen, wieder mehr ihrem eigenen authentischen Selbst zu vertrauen und zu folgen, als kollektiven Massen-Überzeugungen, gesellschaftlichen Vorgaben oder Trends von Lifestyle und Erfolg.
Der Mut und die Bewusstheit durch aktuelle Information und Wissen über diese zutiefst menschlichen Vorkommnisse erlaubt es auch schon im Vorfeld hinzuschauen und rechtzeitig angemessene Schritte einzuleiten.
Unsere Kompetenz besteht im Kern darin:
…den Menschen in seinem ganzheitlichen Sein zu bestärken und im verständnisvollen, freundlichen Umgang, sowie psychologischen Arbeiten Blockaden von falschen Selbstbildern aufzulösen.
Der Mensch erfährt wieder zu fühlen und seinen eigenen Gefühlen zu vertrauen und damit akzeptiert zu sein. Die eigene Verbindung an die innere individuelle Kraftquelle kann in einem geduldigen Prozess wieder hergestellt werden. Die unbeeinträchtigte Erholung und Ihre Person in wertschätzendes Licht zu stellen – für Heilung und Ausgeglichenheit zum Wohle einer humaneren Gemeinschaft in der heutigen Zeit beizutragen – das liegt uns am Herzen.
Definition: Die Depression, depressiv (lateinisch deprimere ‚niederdrücken‘) bezeichnet umgangssprachlich einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit. In der Psychiatrie wird die Depression den affektiven Störungen zugeordnet. Im gegenwärtig verwendeten Klassifikationssystem psychischer und anderer Erkrankungen (ICD 10) lautet die Krankheitsbezeichnung depressive Episode oder wiederkehrende depressive Störung.
Die Diagnose wird allein nach Symptomen und Verlauf gestellt. Zur Behandlung depressiver Störungen werden nach Aufklärung über die Ursachen und den Verlauf der Erkrankung Antidepressiva eingesetzt, aber auch reine Psychotherapie ohne Medikation, wie beispielsweise tiefenpsychologische oder verhaltenstherapeutische Verfahren.


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